Laminat verlegen

Was Sie beim Kauf von Laminat-Boden beachten sollten

Laminat ist nicht gleich Laminat. Vor dem Kauf sollten Sie prüfen, welcher Laminat-Boden am besten zu Ihnen passt. Sie sollten achten auf:

  • Die Oberflächenstruktur des Dekors
  • Die Nutzungsklasse
  • Die Qualität der Klick-Verbindung
  • Die Tritt- und Raumschalldämmungseigenschaften
  • Die Quelleigenschaften der Trägerplatte, also dem Feuchteschutz

 

Qualitätsmerkmale

Entscheidend für die Qualität des Laminatbodens ist nicht nur der sogenannte Abriebswert, sondern auch die die Summe der verschiedenen Materialeigenschaften. Besonders Einfluss haben hierbei die Trägerplatten und die Klick-Verbindung. Trägermaterial mit einer sehr hohen Dichte (HDF-Platten) sorgen für eine hohe Stabilität des Laminatbodens und bestimmen die Widerstandskraft gegenüber unerwünschten Eindrücken in der Oberfläche. Eine gute Klickverbindung zeichnet sich durch eine hohe Vorspannung und optionale Höhenbündigkeit aus.

Nutzungsklassen

Bei der Beurteilung der Laminatboden-Qualität helfen Ihnen die Nutzungsklassen. Sie empfehlen Ihnen den Einsatzbereich für Ihren neuen Laminatboden. Es werden 6 Nutzungsklassen unterschieden, die Sie auch auf der Laminatboden-Verpackung finden

Meine Einkaufsliste

  • bei Bedarf Fließenspachtel
  • PE-Folie
  • Trittschalldämmung
  • Rasterkeile
  • Laminat
  • Sockelleiste
  • Lochsäge o. Forstnerbohrer
  • Übergangsprofile
  • Maßband oder Zollstock
  • Bleistift
  • Winkelleisten
  • Schlagklotz
  • Hammer
  • Kapp- und Gehrungssäge
  • Clips für Sockelleisten
  • oder Nägel, oder Schrauben
  • bei Bedarf Dübeln, Innen-/ Außenecken
  • Cuttermesser
  • Richtlatte oder Wasserwaage
  • Zugeisen
  • Stich- oder Kreissäge

 

So wird's richtig gut!

01: Alle Teppichböden und lose Untergründe entfernen. Der Boden darf keine Restfeuchte enthalten
02: Den vorhandenen Untergrund mit einer langen Wasserwaage auf Unebenheiten prüfen. Bei Unebenheiten von mehr als 3 mm den Boden mit Fließspachtel ausgleichen und gut austrocknen lassen.
03: Auf Estrich und allen Fliesenbelägen PE-Folie als Dampfsperre auslegen. Lassen Sie die Ränder 20 cm überlappen und verkleben Sie die Stöße.
04: Als Trittschalldämmung eine PE-Schaumfolie, Rippenpappe, Kork, Holzfaserdämmplatte oder Filz verlegen.
05: Verlegefläche ausmitteln/auswinkeln und die erste Dielenreihe durch Zuschneiden anpassen. Die abgesägte Federseite muss zur Wand und die Nutseite nach innen zeigen. Mit Rastkeilen die 1. Diele fixieren. Dabei einen Abstand von mindestens 8 - 10 mm einhalten.
06: Auf der letzten Diele der 1. und jeder weiteren Reihe die richtige Länge mit einem Winkel minus8 - 10 mm (für den Wandabstand) anzeichnen und absägen und anschließend mit einem Zugeisen und Hammer vorsichtig einfügen.
07: Die 2. Reihe wird mit dem Reststück der 1. Reihe begonnen. Dabei auf einen Versatz von 30 - 50 cm achten.
08: Die erste Diele der 2. Reihe auf dem Boden<vor die erste Reihe schieben, ②Diele bis zum Einrastpunkt leicht schräg kippen (15 -25°) und dann ③absenken.
09: Die folgenden Dielen wie eben beschrieben längsseitig einrasten und die Dielen anschließend kopfseitig horizontal mit Hilfe eines Schlagklotzes zusammenschieben.
10: Aussparung von Rohren: Loch imA Ø 20 mm größer bohren als das Rohr. Stellen markieren, ausbohren und in einem Winkel von 45º aussägen (siehe Abb.). Diele verlegen
11: Das ausgesägte Stück wieder einleimen. Durch den 45º-Schnitt sind nach der Verleimung die Fugen nahezu unsichtbar
12: Fü rdie letzte Reihe ermitteln Sie die exakte Breite, indem Sie eine Diele deckungsAgleich auf die vorletzte Dielenreihe legen. Mit einem Rest-stück (original breit) den Abstand zur Wandanzeichnen und längs zuschneiden.
13: Mit dem Zugeisen fügen Sie dann die letzte Dielenreihe ein. Beachten Sie die Dehnungsfuge von 8 - 10 mm.
14: Sockelleisten können geklebt, geschraubt, gesteckt, genagelt oder geclipt werden. Die Ecken sollten auf Gehrung gesägt oder Innen-bzw. Außenecken benutzt werden. Vor dem Anbringen der Sockelleisten die Rasterkeile entfernen.
15: Für die Endbehandlung des Bodens immer die Gebrauchsanweisung des Herstellers beachten. Ansonsten gilt für die Reinigung und Pflege: Sand und Schmutz vermeiden (wirkt wie Schleif-papier), auf dem Boden stehende Flüssigkeiten immer sofort aufnehmen, nur nebelfeuchtwischen, keine Scheuermittel, Bohnerwachse, Dampfreiniger oder Polituren verwenden (trüben die Optik) sowie Stühle und Tische mit weichen Filzgleitern versehen.

 

Klick-Laminat-Boden…

Mit Laminatbodensetzen Sie Ihre Idee schnell und einfach um, denn dieser lässt sich durch die patentierte Klick-Mechanik im Handumdrehen verlegen. Laminatboden ist zudem enorm strapazierfähig und ausgesprochen pflegeleicht. Eine große Auswahl an Dekoren in unterschiedlichen Oberflächenstrukturen bietet für jeden Wohnbereich und Wohnstil das Passende.Laminatboden kann in allen Wohnbereichen (außer Nassräumen) und je nach Nutzungsklasse auch in Büro- oder Geschäftsräumen eingesetzt werden.

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