Dübel

Wirkprinzip der Dübelverbindung

Das Wirkprinzip beschreibt ein Festklemmen der Schraube im Bohrloch. Dies kommt dadurch zustande, da die Schraube den Dübel beim Hereinschrauben spreizt. Weil der Bereich um das Bohrloch begrenzt ist, entsteht so eine Spannung, die die Festigkeit der Schraube in die Wand garantiert.

Vorgehen beim Dübeln

Es sollen prinzipiell die Herstellerangaben befolgt werden. Um bei kleineren und mittleren Standartspreizdübeln einen möglichst guten Halt bei einer nicht zu großen Bohrung zu erzielen, ist es sinnvoll, dass bei porösem Baustoff eine etwas kleinere Bohrung durchgeführt wird. Sie sollten allerdings noch so groß sein, dass sich der Dübel problemlos einführen lässt. Der Schraubendurchmesser sollte so gewählt werden, dass der erforderliche Halt gewährt wird. Dies lässt sich beim Eindrehen der Schraube über den Drehmoment erfühlen. Mindest-Schraublänge = Dübellänge + Putz oder Fliesenschicht + Dicke des Anbauteiles. Schraubendurchmesser = Dübeldurchmesser Ø 2 mm

Unser Tipp

Dieses ist nur eine kleine Auswahl von Dübelarten. Für viele Befestigungsprobleme und Werkstoffe sind Spezialdübel erhältlich. Bitte fragen Sie Ihren Fachberater im Markt.

Universaldübel UX

Anwendungsbeispiel

UX. Der Anker im Hohlraum
UX. Der Keil im Vollbaustoff
UX. Der Knoten hinter den Platten.

Spreizen, Ankern, Knoten. Der UX – eine echter Joker. Er verspreizt sich in Vollbaustoffen, verankert sich in Hohlbaustoffen und verknotet sich in Plattenbaustoffen.

Die Vorteile im Überblick

  • Sicheres Verknoten in alle Hohlräumen
  • Starkes Spreizen in Vollbaustoffen
  • Einsetzbar in einfach und doppelt beplankten Gipskartonplatten
  • Langversion für extra hohe Lasten.
  • Ausführung bei Wand mit Hohlwänden und Lochsteinen
  • Langversion für extra hohe Lasten.
  • und zum Überbrücken vom z.B. Putz, Fliesen etc.
  • Geringer Eindrehmoment und hoher Festdrehmoment.

Was sind Dübel?

Dübel sind Befestigungsmittel, die eine sichere und belastbare Befestigung von diversen Gegenständen ermöglichen.

Bei der am häufigsten vorkommenden Dübelverbindung bewirkt die durch die eingedrehte Schraube hervorgerufene Spreizung des Dübels den Halt in der Wand bzw. im Untergrund. Je nach zu befestigendem Gegenstand in Verbindung mit der Art des Unter-grundes sollte der passende Dübel verwendet werden.

Dübelvarianten…

Holz-Dübel

Material: Holz, geriffelt:

Anwendung: Holzdübel werden für schraublose Verbindungen in Holz, z. B. Spanplatten, Möbelbauplattenverwendet. Vor dem Bohren der Dübellöcher sollten die zu bohrenden Löcher möglichst genau markiert werden. Um Fehler beim Ausmessen zu vermeiden, sollte dazu eine Bohrlehre genutzt werden. Für eine feste, unlösbare Verbindung bietet sich das Einleimen der Holzdübel an. Soll die Verbindung dagegen wieder demontierbar sein, so werden die Riffeldübel einfach in die Bohrungen eingeschlagen und die beiden Bau-teile zusammengedrückt

Federklapp-Dübel

Material: Metall (mit und ohne Haken)

Anwendung: Federklapp-Dübel sind Spezialdübel für Aufhängungen und Befestigungen in Hohlräumen an abgehängten Decken oder in Rigipswänden. Die Dübel werden durch die Bohrlöcher gesteckt. Zu achten ist hier auf einen ausreichenden Hohlraum. Das Gewinde bis zur gewünschten Montagelänge einschrauben und den Gegenstandbefestigen

Nagel-Dübel

Der Dübel ist ein Durchsteckmontagedübel zur Befestigung von Metall- und Kunststoffleisten, Fußleisten, Dachlatten, Rahmen und Pfosten auf Beton oder Mauerwerk. Dabei werden Nagelschraubenverwendet. Diese lassen sich so schnell anbringen wie Nägel, sind jedoch sicher wie Schrauben. Das Widerhakengewinde ermöglicht das nachjustieren oder das Lösen der Verbindung.

Spreiz-Dübel

Material: Kunststoff oder Nylon

Der Standartdübel zur Verwendung in festen Baustoffen wie Beton, Vollziegel und Kalksandstein. Durch den spreizdruckfreien Dübelschaft wird das Abplatzen von Putz oder Fliesen verhindert. Die Halte- und Drehsicherungskeile garantieren eine gute Verdrehsicherung. Die Durchgangsöffnung in der Dübelstütze erleichtert das Durchschrauben und wirkt somit positiv auf das Spreizverhalten sowohl in festen als auch in weicheren Baustoffen oder in Hohl- und Lochsteinen. Die Dübel können mit Holz- und Spanplattenschrauben v erarbeitet werden.

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