Drahtzäune setzen und montieren

Der erste Arbeitsschritt…

Als ersten Arbeitsschritt sollten Sie den Verlauf Ihres Zaunes festlegen, beachten Sie dabei die örtlichen Gegebenheiten und baurechtliche Bestimmungen. Um Zaunpfähle schneller und einfacher zu setzen, sollten Sie ggf. einen Bodenbohrer benutzen. Vorteil dabei ist, dass Sie Ihre Fundamentlöcher nur eine Spatentiefe ausheben müssen um dann bequem mit dem Bohrer weiterarbeiten zu können

Die richtigen Zaunmaße

Die Zaunpfähle und Streben haben fest montierte Spanndrahthalter und Abschlusskappen für gängige Drahthöhen. Die Streben müssen mit den beigefügten Schellen an den Pfählen befestigt werden.

Gesamtlänge in mm 900 900 1150 1150 1300 1500 1750 2000 2250 2500
für Geflechthöhe in mm 500 600 750 800 1000 1000 1250 1500 1750 2000

 

Die richtige Torvariante

Es gibt verschiedene Torvarianten, wie z. B. Schließflügel, Doppeltore und Zaunfelder. Die komplett einbau-fertigen Tore sind aus stabilem Rohr hergestellt und mit Rohrrahmenschloss, Drücker, Anschlag sowie Pfosten versehen. Weiterhin besitzen die Doppeltore zusätzlich einen Bodenschieber und eine Auflaufstütze. Den Maschendraht können Sie mit Geflechtspannstäben am Torpfosten anbringen.

  Breite mm Höhe mm
Schließflügel 1000 750 1000 1250 1500 1750 2000
1250 / 0 / / / 2000
1500 750 1000 1250 1500 / 2000
Doppeltore 3000 750 1000 1250 1500 / 2000
4000 750 1000 1250 / / /

 

Tipp vom Fachmann:

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt besteht die Gefahr, dass aufgestautes Wasser gefriert, sich ausdehnt und die Pfosten sowie das Fundament beschädigt.

 Um dies zu vermeiden, sollten Tor- und Zaunpfosten beim Einbetonieren auf einer feuchtigkeitsdurchlässigen Schicht (z.B. mittelgrober Kies) stehen, damit gewährleistet ist, das Kondenswasser aus dem Pfosten ablaufen kann.

Nach dem Ausheben der Grube füllt man mittelgroben Kies ein, in den dann der Pfosten gesteckt wird. Der anschließend eingefüllte erdfeuchte Beton verschließt somit nicht die untere Rohröffnung und der Pfosten wird also nur von einem Ring aus Beton umschlossen. Das Schwitzwasser kann ungehindert austreten.

So wirds's richtig gut!

Bitte beachtzen Sie bei allen Materialien und Werkzeugen die angegebenen Verarbeitungshinweise und Sicherheitsvorschriften.

01: Zwischen den Pfosten sollte der Abstand nicht größer als 2,5 m sein. Den Zaunverlauf markieren Sie am besten mit einer Richtschnur.
03: Im montierten Zustand sollte der unterste Spanndrahthalter des Zaunpfostens ca. in Rasenhöhe liegen.
04: Nachdem Sie den Fertigbeton oder Kiessand/ Zementgemisch (6:1) in das Fundamentloch gefüllt haben, stecken Sie die Zaunpfosten ein. Bevor der Beton beginnt abzubinden müssen Sie unbedingt die Pfosten ausrichten und den Beton verdichten.
05: Anfangs- und Endpfosten, Eck- und Zwischenpfosten mit einer oder zwei Streben abstützen (ca. alle 30 cm)
06: Nachdem Sie die Streben in den Boden gedrückt haben, müssen Sie diese mit den Pfosten verschrauben. Der Beton muss erst komplett abgebunden sein, bevor weitere Arbeiten vorgenommen werden.
07: Am ersten und letzten Pfosten und an den Eckpfosten werden entsprechend der Anzahl der Spanndrahthalter für die Zaunmontage Drahtspanner mit Hilfe von Schellen montiert.
08: Der Spanndraht muss in Zaunlänge + 10 cm zugeschnitten werden. Am ersten Pfosten im Dorn des Drahtspanners befestigen und an allen anderen Pfosten in die Halterung stecken.
09: Mit einem Schraubenschlüssel spannen Sie nun den Spanndraht bis er sich maximal 2 cm zwischen den Pfosten herunter drücken lässt.
10: Durch die ersten Maschen stecken Sie den Geflechtspannstab und befestigen diesen mit den Maschendraht an den Haken, die sich hinter den Schellen befinden.
11: Den abgewickelten Maschendraht zuschneiden und an der letzten Masche befestigen. Die Enden aufbiegen und um den Spanndraht legen.
12: Das Drahtgeflecht kann auch mit einem Bindedraht am Spanndraht befestigt werden. Mit einer Drahtbefestigungszange geht das Befestigen noch schneller und noch einfacher.
13: Befestigen Sie den Zaun mit einem Bindedraht mindestens zweimal zwischen zwei Pfosten am mittleren Spanndraht, damit sich der Maschendraht nicht wölbt.
14: Komplett vormontierte Tore lassen sich problemlos in jedem Zaun integrieren.
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