Badewanne einbauen

Die richtige Badewanne

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen emaillierten Stahlwannen und Acrylwannen. Während eine Acrylbadewanne die Wärme des Wassers länger hält, bieten emaillierte Wannen den Vorteil, stabiler zu sein.

Die richtigen Maße: Achten Sie auf die auf der Rückseite der Wanne angegebenen Richtmaße, diese haben sich in der Praxis sehr bewährt.

Achtung: Besondere Einbausituationen erfordern ggf. abweichende Maße.

Die richtige Montage, denn es gibt 2 Möglichkeiten!

1. Sie mauern eine Verkleidung aus Porenbetonsteinen, bündig bis zu Wannenrand

Wichtig: Die Porenbetonsteine sollten vor dem Verfliesen unbedingt zweimal mit Tiefgrund gestrichen werden, sonst entzieht der poröse Stein dem Fliesenkleber schnell das Wasser und die Fliesen würden dadurch nicht halten.

2. Sie verwenden einen fertigen Wannenträger aus Hartschaum, welchen Sie mit 2K-PU-Schaum am Boden und unter dem Wannenrand fixieren -(2K-PU-Schaum bläht nicht nach).

Die richtigen Abdichtungen

Verwenden Sie bei den Fugen an den Übergängen von Wanne zu den Fliesen immer ein dauerelastisches Sanitärsilikon. Bei Acrylwannen ist zusätzlich ein Silikonprimer notwendig

Meine Einkaufsliste

Badewanne

Schraubendreher

Wannenfüße

Innensechskantschlüssel

Abflussgarnitur

Armaturenzange

Trägergestell

Zollstock

HT-Rohre incl. Zubehör

Wasserwaage

Wannenprofilband

Wannenträger

Armatur mit Anschlüssen

Wannenanker

Brausegarnitur

Säge für Porenbetonsteine

Porenbetonstein oder

Säge für PVC-Rohre

Gipskarton

Bohrmaschine

Dünnbettmörtel

Kartuschenpresse

Tube Dichtungsmasse und 2K-PU-Schaum

Knieschützer

Kartusche Sanitärsilikon

Rührquirl für Bohrmaschine

Gleitmittel

Mauerkelle

Fliesen

Zahnspachtel

Fliesenkleber

Fliesenschneider

Fugenmörtel

Gummihammer

Schwamm und Baueimer

Wasserpumpenzange

Hammer und Meißel

Silikonprimer (für Acrylwannen)

 

So wird’s richtig gut!

01: Vor Beginn der Arbeit bitte unbedingt den Wasserhaupthahn schließen.
02: Alle Abstände und Höhen genauestens ausmessen. Richtmaße mit den Maßen vor Ort vergleichen.
03: Zunächst die Ablaufgarnitur, den Überlauf und da Ablaufsieb montieren.
04: Danach das Trägergestell (mit Saugfüßen) unter der Wanne befestigen. Wanne im besenreinen Raum aufstellen.
05: Den äußeren Wannenrand zur Wand hin mit Wannenprofilband bekleben.
06: Stahlwannen unbedingt vom Elektriker erden lassen.
07: Badewanne mit Wasser befüllen und die Füße (mit Hilfe der Wasserwaage) entsprechend ausrichten, Wanne mit Wannenkleber an der Wand befestigen.
08: Abfluss mit HAT-Rohr am nächsten Fallrohr anschließen. Das Gefälle sollte mind. 2cm pro Meter betragen. Nach Anschluss auf Dichtigkeit prüfen.
09: Füße mit Fertigmörtel auf dem Boden fixieren.
10: Anschluss der Armatur: S-Anschlüsse in die Wandscheiben einschrauben. Anschlüsse so weit verdrehen, dass der Abstand zwischen den Gewinden dem Stichmaß der Armatur entspricht.
11: Armatur gleichmäßig mit Hilfe der Armaturzange auf die Anschlüsse schrauben.
12: Danach noch den Brauseschlauch anschließen.
13: Für die Umkleidung der Duschwanne die Blöcke aus Porenbeton zurecht sägen.
14: Wannenrand untermauern und unbedingt eine Revisionsöffnung für den Zugang zumA Ablauf lassen.
15: Verkleidung verfliesen, für den Zugang zum Ablauf sollten Sie eine n Revisionsrahmen verwenden.
16: Zuletzt alles Dehn-, Eck,- und Abschlussfugen mit dauerelastischem Sanitär-Silikon verfugen. Zum Glattstreichen verwenden Sie am besten Spülmittel. (Wanne sollte mit Wasser gefüllt sein)
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